Make or Buy
WooCommerce oder Shopware ablösen: Wann sich der Wechsel lohnt und wie er gelingt
Von Dominik Natter · Zuletzt aktualisiert am 5. November 2026 · 9 Min. Lesezeit
Kurz gesagt
WooCommerce oder Shopware abzulösen lohnt sich, wenn Updates zum Risiko werden, die Software keine Sicherheitsupdates mehr erhält, wie Shopware 5 seit Juli 2024, oder wenn Kundenpreise und ERP-Anbindung nur mit Umwegen funktionieren. Läuft der Shop stabil und fehlt nur Pflege, reichen Aufräumen und Update. Als WooCommerce Alternative oder Shopware Alternative kommen Shopware 6, Shopify oder eine offene Shop-Plattform infrage. Über den Erfolg entscheiden eine saubere Datenübernahme und 301-Weiterleitungen für alle alten Adressen.
Woran Sie merken, dass Ihr Shop an Grenzen kommt
Ein Shop-Wechsel kostet Geld und bindet Ihr Team über Monate. Wechseln Sie deshalb nicht, weil ein System gerade in Mode ist, sondern weil der heutige Shop Ihr Geschäft bremst. Diese Warnsignale sprechen für eine genaue Prüfung:
- Plugin-Wildwuchs: Für jede Funktion kam ein Plugin dazu, und niemand weiss mehr genau, welches wofür nötig ist.
- Updates werden riskant: Nach jedem Update funktioniert etwas nicht mehr, deshalb wird nicht mehr aktualisiert.
- Performance: Seiten laden langsam, und Suche oder Warenkorb werden bei vielen Produkten und Varianten träge.
- B2B-Anforderungen: Kundenpreise, Rahmenverträge, Freigaben oder die Anbindung ans ERP lassen sich nur mit Umwegen abbilden.
- Supportende: Shopsoftware, Plugins oder die PHP-Version erhalten keine Sicherheitsupdates mehr.
- Lizenzkosten steigen: Jahresabos für Plugins und Apps oder neue Lizenzbedingungen kosten jedes Jahr mehr.
- Seither liefert Shopware für Shopware 5 keine Sicherheitsupdates mehr
- Juli 2024
- Jahresumsatz netto, ab dem Shopware 6 für Store und Account einen bezahlten Plan verlangt
- EUR 1 Mio.
- Ende der Sicherheitsupdates für PHP 8.2
- 31.12.2026
- Einstieg für einen Shop mit Kundenpreisen und ERP-Anbindung, bis CHF 180'000
- CHF 30'000
Aufräumen oder wechseln?
Aufräumen und aktualisieren reicht
- Der Shop verkauft gut, das Problem sind veraltete Plugins oder eine alte PHP-Version.
- Ihre Produkte und Preise passen ins Standardraster des Systems.
- Jemand spielt Updates regelmässig ein und testet sie.
- Grössere neue Anforderungen wie ERP-Anbindung oder B2B-Preise sind nicht absehbar.
Ein Wechsel lohnt sich
- Die Shopsoftware erhält keine Sicherheitsupdates mehr, wie Shopware 5.
- Updates brechen regelmässig Funktionen, und niemand traut sich mehr an den Shop.
- Kundenpreise, Konfigurator oder ERP-Anbindung sind Kern Ihres Geschäfts und nur mit Umwegen gelöst.
- Die laufenden Kosten für Plugins, Apps und Notfall-Einsätze steigen jedes Jahr.
Shopware 5 ablösen: Was seit dem Supportende gilt
Shopware hat Shopware 5 nach einer Übergangszeit eingestellt. Fehlerbehebungen gab es bis Ende Juli 2023, Sicherheitsupdates bis Juli 2024. Seither entwickelt der Hersteller nur noch Shopware 6 weiter. Kommerzielle Sicherheitsupdates nach Juli 2024 hat laut Shopware der Drittanbieter safefive übernommen.
Ihr Shopware-5-Shop läuft weiter. Neu entdeckte Lücken schliesst aber nur noch, wer dafür bezahlt. Das ist eine Brücke, keine Lösung.
Der Weg von Shopware 5 zu Shopware 6 ist zudem kein Update, sondern ein Umzug. Shopware spricht selbst von einer Migration und bietet dafür einen Migrationsassistenten an. Theme und Erweiterungen müssen nach unserer Erfahrung neu gebaut oder ersetzt werden. Der Aufwand ist damit ähnlich wie bei einem Wechsel auf ein anderes System. Vergleichen Sie die Optionen deshalb offen, statt automatisch bei Shopware zu bleiben.
Was sich bei Shopware geändert hat
Juli 2023
Ende der Fehlerbehebungen für Shopware 5
Danach gab es nur noch Sicherheitsupdates.
Juli 2024
Supportende Shopware 5
Shopware liefert keine Sicherheitsupdates mehr. Kommerzielle Updates bietet ein Drittanbieter.
24. März 2025
Fair Usage Policy für Shopware 6
Neue Bedingungen für Shops auf der kostenlosen Community Edition, die Shopware Account und Store nutzen.
30. Juni 2025
Erste Umsatzmeldung
Alle Nutzer der Community Edition melden Shopware ihren Umsatz, mindestens einmal pro Jahr.
Shopware 6: Was die neuen Lizenzbedingungen bedeuten
Die Community Edition von Shopware 6 bleibt quelloffen unter der MIT-Lizenz und kostet nichts. Seit dem 24. März 2025 gilt aber eine Fair Usage Policy: Wer über den Shopware-Shop mehr als EUR 1 Million Umsatz pro Jahr macht, gerechnet netto ohne Steuern, braucht einen bezahlten Plan (Rise, Evolve oder Beyond), um Shopware Account und Shopware Store weiter zu nutzen. Über den Store laufen Kauf und Updates der Erweiterungen. Die Umsatzmeldung ist für alle Nutzer der Community Edition Pflicht, auch unter der Schwelle. Shopware kündigt an, vor einer Einschränkung das Gespräch mit dem Händler zu suchen.
Dazu kommt der Updatetakt. Shopware veröffentlicht jedes Jahr eine neue Hauptversion von Shopware 6. Die letzte Version eines Zyklus erhält insgesamt rund zwei Jahre Updates. Planen Sie also jedes Jahr Zeit und Budget für ein grösseres Update ein, inklusive Test aller Erweiterungen.
WooCommerce ablösen? Was «kostenlos» wirklich kostet
WooCommerce selbst ist kostenlos und quelloffen. Die Kosten stecken in dem, was dazukommt: Theme, Zahlungsarten, Versand, Rechnungen, Mehrsprachigkeit, Kundenpreise. Erweiterungen aus dem offiziellen WooCommerce Marketplace werden als Abo verkauft, meist für zwölf Monate. Läuft das Abo aus, bleibt die Erweiterung installiert, erhält aber keine Updates und keinen Support mehr.
Dazu kommt die Abhängigkeit von WordPress und PHP. Shop, WordPress, Theme und jedes Plugin müssen mit der PHP-Version Ihres Servers zusammenpassen. PHP 8.2 erhält ab dem 1. Januar 2027 keine Sicherheitsupdates mehr. Beim Wechsel auf PHP 8.4 oder 8.5 zeigt sich nach unserer Erfahrung, welche alten Plugins nicht mehr mitkommen. Was Sie bis Ende 2026 tun sollten, steht im Ratgeber «PHP 8.2 Supportende: Was KMU bis Ende 2026 tun müssen».
Oft ist das ein Grund zum Aufräumen, nicht zum Wechseln: ungenutzte Plugins entfernen, Abos prüfen, PHP aktualisieren. Ein Wechsel wird erst sinnvoll, wenn der Shop auch danach Ihr Geschäft nicht abbildet.
WooCommerce Alternative oder Shopware Alternative: Welche Optionen gibt es?
Sie behalten Ihr System, entfernen überflüssige Plugins, bringen Shopsoftware und PHP auf einen unterstützten Stand und dokumentieren, was installiert ist.
Passt, wenn der Shop gut verkauft und Ihre Produkte ins Standardraster passen. Grenzen: Die Grundprobleme eines gewachsenen Systems bleiben, und das nächste grosse Update kommt bestimmt. Für Shopware 5 ist das keine Option mehr.
Shopsystem aus Deutschland. Die Community Edition ist kostenlos, Erweiterungen aus dem Store und bezahlte Pläne kosten extra.
Passt, wenn Sie ein umfangreiches Sortiment haben, mit einer Shopware-Agentur arbeiten und mit den Standardfunktionen gut auskommen. Grenzen: jedes Jahr eine neue Hauptversion mit Update-Aufwand, und ab EUR 1 Million Nettoumsatz ein bezahlter Plan für Store und Account.
Gemieteter Shop in der Cloud: Hosting, Sicherheitsupdates und Kasse übernimmt Shopify. In der Schweiz kostet Shopify laut Preisseite CHF 29, 79 oder 359 pro Monat bei monatlicher Zahlung, jährlich bezahlt CHF 21, 59 oder 269 pro Monat. Shopify Plus beginnt bei EUR 2'100 pro Monat.
Passt, wenn Sie Standardprodukte an Endkunden verkaufen, schnell starten wollen und keine eigene IT haben. Grenzen: Wer nicht Shopify Payments nutzt, zahlt je nach Tarif 2, 1 oder 0,6 Prozent Zusatzgebühr pro Transaktion. Eigene Preislisten pro Firmenkunde gibt es nur im Tarif Plus, und Zusatzfunktionen kommen oft als Apps mit eigenem Monatspreis.
Eine offene Shop-Plattform ohne Lizenzkosten bildet den Kern. Bestellweg, Preislogik und Anbindungen werden für Ihr Geschäft gebaut. Quellcode und Daten lassen sich vertraglich Ihnen zuordnen.
Passt, wenn Kundenpreise, Konfiguratoren, Freigaben oder eine enge ERP-Anbindung Ihr Geschäft ausmachen. Grenzen: höhere Projektkosten von CHF 30'000 bis 180'000 und ein Partner für Wartung und Weiterentwicklung, mit 15 bis 20 Prozent der Projektkosten pro Jahr.
Welche Option passt zu Ihrer Lage
| Ihre Lage | Option | Hinweis |
|---|---|---|
| Shop verkauft gut, Plugins und PHP sind veraltet | Bleiben und aufräumen | PHP 8.2 erhält ab 2027 keine Sicherheitsupdates |
| Shopware 5 im Einsatz | Wechsel planen | Shopware 6 ist ein Umzug, kein Update |
| Standardprodukte an Endkunden, keine eigene IT | Shopify | Abo und allenfalls Transaktionsgebühren einrechnen |
| Grosses Sortiment, Shopware-Agentur vorhanden | Shopware 6 | jährliches Hauptupdate einplanen |
| Kundenpreise, Konfigurator oder ERP im Zentrum | Offene Plattform nach Mass | CHF 30'000 bis 180'000 |
Zwei Beispiele aus unseren Projekten
Extremprint, die Online-Druckerei der Walz Druck GmbH aus der Ostschweiz, verkaufte bisher über einen Shop auf WordPress und WooCommerce. Bis zum Produkt brauchte es fünf Klicks, jede Auflage war ein eigenes Produkt, und am Ende stand nur ein Upload-Feld für die Druckdatei. Wir haben den Shop auf einer offenen Shop-Plattform ohne Lizenzkosten neu gebaut. Kunden gestalten Visitenkarten und Flyer direkt im Browser, sehen vor dem Kauf eine Druckvorschau, und die Druckerei erhält druckfertige Daten. Der Launch ist in Vorbereitung, Stand November 2026.
Bandex, Hersteller von Gardinen- und Vorhangbändern aus Vorarlberg, ersetzt einen über zehn Jahre alten B2B-Shop. Die PHP-Anwendung dahinter erhält seit Jahren keine Sicherheitsupdates mehr. Im neuen Shop sieht jeder Geschäftskunde seine eigenen Preise aus SAP, Artikel und Bestände kommen automatisch aus dem ERP.
Onlineshop migrieren: So läuft der Umzug
01
Bestandsaufnahme
Wir erfassen Produkte, Varianten, Kundengruppen, Plugins, Schnittstellen und alle Adressen des alten Shops. Sie entscheiden, was übernommen und was gestrichen wird.
02
Datenübernahme
Produkte, Kunden und Bestellungen werden in mindestens einem Probelauf übernommen und mit dem alten Shop abgeglichen, inklusive Bilder und Varianten.
03
Kundenkonten und Passwörter
Konten und Bestellhistorie ziehen mit. Kann das neue System die alten Passwörter nicht prüfen, setzen Kunden beim ersten Login ein neues Passwort.
04
301-Weiterleitungen
Jede alte Produkt-, Kategorie- und Inhaltsseite wird dauerhaft auf die passende neue Adresse weitergeleitet, damit Google und Stammkunden sie wiederfinden.
05
Testphase
Bestellungen, Zahlungen, E-Mails, MWST und Schnittstellen werden mit echten Abläufen getestet, bevor ein Kunde den neuen Shop sieht.
06
Go-live
Umschaltung zu einem ruhigen Zeitpunkt, letzter Abgleich der Bestellungen seit dem Probelauf und Information an die Stammkunden.
07
Nachkontrolle in der Search Console
In den Wochen danach prüfen wir Fehlerseiten, Indexierung und Suchanfragen in der Google Search Console und ergänzen fehlende Weiterleitungen.
Was mit Kundenkonten, Passwörtern und Bestellungen passiert
Kundenkonten, Adressen und Bestellhistorie lassen sich übernehmen. Ihre Kunden finden ihre bisherigen Bestellungen im neuen Shop wieder, wenn das im Konzept vorgesehen ist.
Heikler sind Passwörter. Sie sind im alten Shop nur verschlüsselt gespeichert und lassen sich nicht einfach auslesen. Shopify hält in seiner Hilfe fest, dass sich Passwörter aus einem anderen Shop nicht per Import übernehmen lassen. Kunden erhalten dann eine Einladung und setzen ein neues Passwort. Bei einer offenen Plattform können wir das alte Verfahren in der Regel weiter prüfen, sodass Kunden sich mit ihrem bisherigen Passwort anmelden.
Kündigen Sie eine nötige Passwortänderung vor dem Go-live an, statt Ihre Kunden an der Kasse damit zu überraschen.
Was ein Shop-Wechsel kostet: Richtwerte von Natter Solutions
| Vorhaben | Preisrahmen | Dauer |
|---|---|---|
| Vorstudie mit Kostendach | CHF 4'000 bis 9'000 | 2 bis 3 Wochen, Festpreis |
| Einfacher Shop mit Standardprodukten auf Shopify oder WooCommerce | ab rund CHF 12'000 | je nach Umfang |
| Shop auf offener Plattform mit Kundenpreisen, Konfigurator oder ERP | CHF 30'000 bis 180'000 | 3 bis 8 Monate |
| Shop-ERP-Schnittstelle, wenn separat beauftragt | CHF 15'000 bis 60'000 | 6 bis 14 Wochen |
| Wartung und Betrieb pro Jahr | 15 bis 20 % | der Projektkosten |
Rechnet sich der Wechsel? Zwei Rechenbeispiele
Die Beispiele rechnen mit internen Vollkosten von CHF 70 pro Stunde und mit Wartungskosten von 15 Prozent der Projektkosten pro Jahr. Setzen Sie Ihre eigenen Werte ein, das Ergebnis ändert sich entsprechend.
B2B-Shop: 400 Bestellungen pro Monat werden heute von Hand ins ERP übertragen, je fünf Minuten. Das sind rund 400 Stunden oder CHF 28'000 pro Jahr. Dazu kommen nach unserer Annahme CHF 3'000 pro Jahr für Plugin-Abos und Notfall-Einsätze, die wegfallen. Ein neuer Shop mit ERP-Anbindung für CHF 60'000 kostet CHF 9'000 Wartung pro Jahr. Es bleiben rund CHF 22'000 Ersparnis jährlich, die Investition ist nach knapp drei Jahren bezahlt. Zusätzliche Bestellungen durch einen besseren Shop sind nicht eingerechnet.
Kleiner Shop: 60 Bestellungen pro Monat mit Standardprodukten, die Bestellungen kommen schon automatisch in die Buchhaltung. Ein Neubau für CHF 40'000 spart nach unserer Annahme rund 20 Stunden oder CHF 1'400 pro Jahr, die Wartung allein kostet aber CHF 6'000 pro Jahr. Das rechnet sich nicht. Hier sind Aufräumen und Update oder ein einfacher Shop auf Shopify die bessere Wahl.
Projektkosten und jährliche Ersparnis der zwei Beispiele
+Werte als Tabelle anzeigen
| Wert | Projektkosten | Ersparnis pro Jahr vor Wartung |
|---|---|---|
| B2B-Shop, 400 Bestellungen pro Monat | CHF 60'000 | CHF 31'000 |
| Kleiner Shop, 60 Bestellungen pro Monat | CHF 40'000 | CHF 1'400 |
Wie lange dauert der Umzug eines Onlineshops? Ein Richtwert
Woche 1 bis 3
Vorstudie
Bestandsaufnahme, Zielbild, Etappenplan und Kostendach.
Monat 1 bis 3
Aufbau des neuen Shops
Design, Bestellweg, Produktdaten und Zahlungsarten.
Monat 2 bis 5
Datenübernahme und Schnittstellen
Probeläufe mit Produkten, Kunden und Bestellungen, Anbindung an ERP und Buchhaltung.
Monat 3 bis 7
Testphase und Weiterleitungen
Testbestellungen, Abnahme und vollständige Liste der 301-Weiterleitungen.
Monat 3 bis 8
Go-live
Umschaltung mit letztem Datenabgleich. Ein einfacher Shop mit Standardprodukten ist deutlich schneller umgezogen.
3 Monate danach
Nachkontrolle
Fehlerseiten, Indexierung und Rankings in der Search Console prüfen.
Worauf Sie achten sollten
- Wechseln Sie nicht in der Hochsaison. Planen Sie den Go-live in einer ruhigen Phase.
- Übernehmen Sie nicht jedes Plugin als Funktion. Was niemand nutzt, wird gestrichen.
- Erstellen Sie die Liste der Weiterleitungen vor dem Go-live, nicht danach.
- Sichern Sie sich Quellcode, Daten und Zugänge, damit Sie nicht wieder von einem Anbieter oder einer Person abhängen.
Woher diese Angaben kommen
Shopware
Die Angaben zum Supportende von Shopware 5 stammen aus der Mitteilung von Shopware zur Zukunft von Shopware 5 vom 16. August 2022 und aus der Migrationsseite von Shopware. Die Fair Usage Policy für die Community Edition beschreibt Shopware in einer eigenen Mitteilung, den Updatetakt von Shopware 6 in der Mitteilung zur neuen Release Policy vom 15. Februar 2024. Massgebend sind die aktuellen Nutzungsbedingungen von Shopware.
WooCommerce, PHP und Shopify
Die Angaben zu Abos im WooCommerce Marketplace stammen aus der Dokumentation von WooCommerce, die Supportdaten von PHP von php.net. Die Shopify-Preise stammen von der Schweizer Preisseite von Shopify, Stand November 2026, und können sich ändern. Die Einschränkungen bei Preislisten pro Firmenkunde und beim Import von Passwörtern beschreibt die Hilfe von Shopify.
Google und Weiterleitungen
Die Empfehlungen zu Weiterleitungen stammen aus der Dokumentation von Google Search Central zum Umzug einer Website mit geänderten URLs.
Preisrahmen und Rechenbeispiele
Die Preisrahmen sind Richtwerte von Natter Solutions exkl. MWST und entsprechen den Angaben auf unseren Leistungsseiten und in den Ratgebern «Was kostet Individualsoftware in der Schweiz und in Liechtenstein?» und «ERP-Schnittstelle: Was kostet die Anbindung von Onlineshop und ERP?». Die Rechenbeispiele beruhen auf den genannten Annahmen. Verbindlich wird ein Preis mit dem Kostendach aus der Vorstudie.
Keine Rechtsberatung
Dieser Ratgeber ist keine Rechtsberatung. Prüfen Sie Lizenz- und Nutzungsbedingungen vor einem Entscheid im aktuellen Wortlaut oder mit einer Fachperson.
Stand: November 2026.
Häufige Fragen
Verlieren wir beim Shop-Wechsel unsere Google-Rankings?
Nicht, wenn jede alte Adresse dauerhaft auf die passende neue Seite weitergeleitet wird, etwa mit dem Statuscode 301. Google empfiehlt solche Weiterleitungen und rät, sie möglichst lange, in der Regel mindestens ein Jahr, bestehen zu lassen. Vorübergehende Schwankungen sind normal, bis Google die neuen Seiten erfasst hat. Nach dem Go-live kontrollieren wir Fehlerseiten und Indexierung in der Google Search Console.
Können Kunden ihre Konten und Bestellhistorie behalten?
Ja, Kundenkonten, Adressen und Bestellungen lassen sich in den neuen Shop übernehmen. Schwieriger sind Passwörter, weil sie nur verschlüsselt gespeichert sind. Bei Shopify lassen sie sich laut Hilfe nicht per Import übernehmen, Kunden setzen dann über eine Einladung ein neues Passwort. Bei einer offenen Plattform können wir das alte Verfahren in der Regel weiter prüfen, sodass das bisherige Passwort gültig bleibt.
Wie lange dauert der Umzug eines Onlineshops?
Ein Shop mit Kundenpreisen, Konfigurator oder ERP-Anbindung braucht als Richtwert drei bis acht Monate bis zum Go-live. Ein einfacher Shop mit Standardprodukten ist deutlich schneller umgezogen. Die Dauer hängt vor allem von der Datenqualität, der Zahl der Schnittstellen und den Sonderfunktionen ab. Eine Vorstudie von zwei bis drei Wochen liefert Etappenplan und Kostendach.
Müssen wir Shopware 5 sofort ablösen?
Nicht über Nacht, aber planen sollten Sie jetzt. Ihr Shop läuft weiter, Shopware liefert seit Juli 2024 aber keine Sicherheitsupdates mehr für Shopware 5. Kommerzielle Updates eines Drittanbieters sind eine Brücke, keine Dauerlösung. Da Shopware 6 ein Umzug und kein Update ist, lohnt sich vorher ein offener Vergleich der Alternativen.
Medusa, Shopify oder WooCommerce: Was empfehlen Sie?
Für einen Shop mit Standardprodukten und Standardpreisen reicht Shopify oder WooCommerce. Medusa empfehlen wir, wenn kundenindividuelle Preise, konfigurierbare Produkte, Freigabeprozesse oder eine enge ERP-Anbindung gefragt sind. Die Entscheidung treffen wir in der Vorstudie anhand Ihrer Anforderungen.
Können Sie bestehende Software übernehmen und weiterentwickeln?
Ja, nach einer kurzen Prüfung. Wir sehen uns Code, Datenmodell und Betrieb an und sagen Ihnen offen, ob eine Weiterentwicklung sinnvoll ist oder ein schrittweiser Ersatz günstiger kommt. Diese Prüfung dauert wenige Tage und kostet einen Festpreis.
Passende Leistungen:E-CommerceSchnittstellen
Sprechen wir über Ihren Fall.
20 Minuten genügen, um zu klären, ob sich eine eigene Lösung für Sie lohnt.