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Leistungen

KI-Agenten für Unternehmen

KI-Agenten entwickeln lassen, die in Ihren Systemen mitarbeiten, mit Freigabe und Protokoll.

Ein KI-Agent erledigt Aufgaben selbstständig in Ihren Systemen: Er beantwortet Fragen aus ERP und Dokumenten, pflegt Daten und legt Entwürfe an. Wir entwickeln KI-Agenten für Unternehmen, die nur mit den Rechten arbeiten, die Sie freigeben. Was etwas verändert, gibt ein Mensch frei, und jeder Schritt wird protokolliert.

Typische Auslöser

Typische Auslöser

Kunden melden sich, wenn eine dieser Situationen eintritt.

  • 01Mitarbeiter suchen Auskünfte in ERP, Ablage und E-Mails zusammen, bevor sie einem Kunden antworten können.
  • 02Ihr Team nutzt ChatGPT oder Claude bereits, aber der Assistent kennt Ihre Firmendaten nicht.
  • 03Offertentwürfe, Stammdatenpflege oder Nachfassen bleiben liegen, weil niemand Zeit dafür hat.
  • 04Ein fester Ablauf reicht nicht, weil jede Anfrage etwas anders ist und mehrere Systeme betrifft.

KI-Agenten für Unternehmen

Was Sie bekommen

  • Klarer Auftrag für den Agenten

    Wir legen fest, welche Aufgaben der Agent übernimmt, welche Systeme er lesen darf und wo er nur Entwürfe anlegt.

  • Sichere Anbindung an Ihre Systeme

    ERP, CRM, Ablage und Postfach werden über eigene Schnittstellen mit genau festgelegten Rechten angebunden, auf Wunsch über den offenen Standard MCP.

  • Freigabe durch einen Menschen

    Was Daten ändert, Geld kostet oder an Kunden geht, legt der Agent als Entwurf an. Freigeben und senden tut ein Mensch.

  • Protokoll jeder Aktion

    Jede Abfrage und jede Änderung wird mit Zeitpunkt und Auslöser festgehalten und ist später nachvollziehbar.

  • Test mit echten Aufgaben

    Vor dem Einsatz prüfen wir den Agenten an echten Fällen aus Ihrem Alltag. Sie sehen Ergebnisse statt Versprechen.

  • Datenschutzkonzept

    Schriftlich geregelt: Modell, Region der Verarbeitung, Aufbewahrung, keine Nutzung zum Training.

KI-Automation oder KI-Agent?

KI-Automation passt, wenn

  • der Ablauf immer gleich ist, etwa bei Belegen, Posteingang oder Offerten
  • viele gleichartige Vorgänge pro Monat anfallen
  • das Ergebnis immer im selben System landet

Ein KI-Agent passt, wenn

  • jede Anfrage anders ist und der Weg zur Antwort erst gefunden werden muss
  • Informationen aus mehreren Systemen und Dokumenten zusammenkommen
  • Mitarbeiter im Gespräch mit dem Assistenten arbeiten wollen
  • der Agent Aufgaben vorbereitet, die ein Mensch abschliesst

MCP: der offene Standard für KI-Zugriffe auf Firmensysteme

MCP (Model Context Protocol) ist ein offener Standard, über den KI-Assistenten wie Claude oder ChatGPT auf Firmensysteme zugreifen. Für jedes System beschreibt eine MCP-Schnittstelle, welche Aufgaben der Assistent ausführen darf, zum Beispiel «Kunde suchen» oder «Offertenentwurf anlegen». Alles andere bleibt verschlossen.

Der Vorteil für Sie: Ihre Mitarbeiter arbeiten im Assistenten, den sie schon kennen, und Sie bestimmen, was er sehen und tun darf. Wechseln Sie später das KI-Modell, bleibt die Schnittstelle bestehen.

Wir nutzen das selbst. Über eigene MCP-Schnittstellen legen KI-Assistenten bei uns Offerten- und Rechnungsentwürfe in unserer Business-Software an und pflegen die Inhalte dieser Website als Entwurf. Die Schnittstellen lassen nur Entwürfe zu. Abschliessen, versenden und veröffentlichen tun ausschliesslich Menschen.

Aus der eigenen Praxis: Offertenentwurf per KI-Assistent

  1. 01

    Auftrag im Chat

    Wir beschreiben dem KI-Assistenten Kunde und Leistung in eigenen Worten.

  2. 02

    Daten nachschlagen

    Über die MCP-Schnittstelle sucht er Adresse, frühere Belege und Artikel in unserer Business-Software.

  3. 03

    Entwurf anlegen

    Er legt die Offerte als Entwurf an. Abschliessen oder versenden kann er sie nicht.

  4. 04

    Prüfen und senden

    Ein Mensch prüft den Entwurf in der Software, passt ihn an und versendet ihn.

Was ein KI-Agent darf, legen Sie fest

StufeBeispielWer entscheidet
Nur lesenLagerbestand, offene Posten oder Vertragsdetails nachschlagender Agent antwortet direkt
Entwürfe anlegenOfferte, Antwort an einen Kunden, Rechnungsentwurfein Mensch gibt frei
Daten ändernAdresse korrigieren, Termin eintragen, Status setzennach Ihrer Regel mit oder ohne Freigabe, immer protokolliert
Nicht vorgesehenZahlungen auslösen, Belege löschen, ohne Freigabe an Kunden sendendie Schnittstelle bietet es gar nicht an
Beispielhafte Abstufung. Die Rechte legen wir pro System und Aufgabe mit Ihnen fest.

KI-Agenten für Unternehmen

Vorgehen

  1. 01

    Aufgabe auswählen

    Wir suchen mit Ihnen eine Aufgabe, die oft vorkommt, mehrere Systeme betrifft und heute Zeit frisst.

  2. 02

    Rechte festlegen

    Für jedes System legen wir fest, was der Agent lesen, als Entwurf anlegen oder ändern darf.

  3. 03

    Schnittstellen bauen

    Wir binden ERP, Ablage und Postfach über sichere Schnittstellen an, auf Wunsch über MCP.

  4. 04

    Test mit echten Aufgaben

    Ihr Team prüft den Agenten an echten Fällen. Erst wenn die Ergebnisse stimmen, geht er in Betrieb.

  5. 05

    Betrieb mit Protokoll

    Jede Aktion wird protokolliert. Wir werten aus, wo der Agent hilft und wo nachgeschärft werden muss.

Aufwand

Preisrahmen

Preisrahmen
CHF 12'000 bis 60'000
Dauer
4 bis 12 Wochen

Unverbindlicher Richtwert, exkl. MWST.

Was den Aufwand bestimmt

Ein Agent, der Auskünfte aus einem System gibt, liegt im unteren Bereich. Jedes weitere System, Schreibrechte mit Freigabestufen und eine eigene Oberfläche erhöhen den Aufwand. Laufende Kosten für Modelle liegen bei den meisten KMU im tiefen dreistelligen Bereich pro Monat.

Technologien

  • Model Context Protocol (MCP)
  • Claude
  • Azure OpenAI
  • n8n
  • TypeScript
  • C# / .NET
  • PostgreSQL

KI-Agenten für Unternehmen

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen einem KI-Agenten und einem Chatbot?

Ein Chatbot beantwortet Fragen, ein KI-Agent erledigt Aufgaben. Er schlägt in Ihren Systemen nach, kombiniert die Ergebnisse und legt zum Beispiel einen Offertenentwurf oder eine Antwort an einen Kunden an. Was er darf, ist pro System festgelegt, und was etwas verändert, gibt ein Mensch frei.

Kann ein KI-Agent selbstständig Daten im ERP ändern?

Nur wenn Sie es erlauben. Standard ist, dass der Agent liest und Entwürfe anlegt, die ein Mensch freigibt. Für einfache Änderungen wie eine Adresskorrektur kann direktes Schreiben sinnvoll sein, immer mit Protokoll. Zahlungen auslösen oder Belege löschen kann der Agent nicht, weil die Schnittstelle diese Funktionen gar nicht anbietet.

Was ist ein MCP-Server und brauchen wir einen?

Ein MCP-Server ist eine Schnittstelle nach dem offenen Standard Model Context Protocol. Über ihn greifen KI-Assistenten wie Claude oder ChatGPT kontrolliert auf ein Firmensystem zu, etwa auf ERP oder Ablage. Sie brauchen einen, wenn Ihre Mitarbeiter im KI-Assistenten mit Firmendaten arbeiten sollen. Wir entwickeln MCP-Server für bestehende Systeme und nutzen eigene im Alltag.

Wohin gehen unsere Daten, wenn KI im Spiel ist?

Das legen wir pro Projekt schriftlich fest. Standard ist die Verarbeitung in einer europäischen Region, mit Verträgen, die eine Nutzung Ihrer Daten zum Training ausschliessen. Für heikle Daten kommen selbst gehostete Modelle in Frage. Hosting und Datenbank liegen im EWR, die Verarbeitung ist auf DSGVO und das Schweizer Datenschutzgesetz ausgerichtet.

Wie verhindern Sie, dass die KI Fehler produziert?

Indem sie nie allein entscheidet, wo Fehler teuer sind. Jede Erkennung bekommt einen Vertrauenswert, unsichere Fälle gehen an einen Menschen zur Freigabe, und jede Entscheidung wird protokolliert. Vor dem Go-live messen wir die Trefferquote an Ihren echten Daten.

Arbeiten Sie mit n8n oder entwickeln Sie selbst?

Beides, je nach Fall. n8n eignet sich für überschaubare Abläufe zwischen bestehenden Systemen und lässt sich von Ihrem Team mitpflegen. Sobald Prüfpfade, Berechtigungen, hohe Volumen oder eine eigene Oberfläche nötig sind, ist eine entwickelte Anwendung robuster. Oft kombinieren wir beides.

Sprechen wir über Ihren Fall.

20 Minuten genügen, um zu klären, ob sich eine eigene Lösung für Sie lohnt.