Lösung
B2B-Shop mit Kundenpreisen und ERP-Anbindung
Wir bauen Ihnen einen B2B-Shop, in dem Händler, Wiederverkäufer und Installateure rund um die Uhr zu ihren eigenen Preisen bestellen. Kundenpreise, Staffeln und Bestände kommen aus dem ERP, jede Bestellung landet ohne Abtippen als Auftrag dort. Mehrere Besteller pro Firma, Freigaben, Bestellvorlagen und Kauf auf Rechnung gehören dazu.
Für wen: Für Hersteller und Grosshändler, deren Geschäftskunden regelmässig nachbestellen, ab rund 300 Bestellungen pro Monat und mit einem ERP wie Abacus, Business Central, SAP Business One oder Odoo.
Ausgangslage
Wie der Ablauf heute läuft
Ihre Stammkunden bestellen, wie sie es seit Jahren tun: per Telefon, per E-Mail oder mit einem PDF-Bestellschein. Der Innendienst tippt jede Position ins ERP, schlägt den Kundenpreis nach, klärt die Verfügbarkeit und schickt eine Bestätigung. Einen Onlineshop gibt es vielleicht schon. Er kennt aber nur Listenpreise und einen Besteller pro Konto und taugt deshalb nicht für Geschäftskunden.
Was das kostet
- Der Innendienst verbringt Stunden mit Abtippen statt mit Beratung und Verkauf.
- Falsche Preise oder Artikelnummern fallen erst auf der Rechnung oder beim Kunden auf.
- Bestellungen kommen nur zu Bürozeiten an, Kunden warten auf Rückrufe zu Preis und Liefertermin.
- Der bestehende Shop kann keine Kundenpreise, Staffeln, Freigaben oder mehrere Besteller pro Firma.
Ablauf
Wie der Ablauf danach aussieht
01
Sortiment und Kundenpreise
Artikel, Bestände und die Preise jedes Kunden kommen aus dem ERP. Gepflegt wird nur dort.
02
Registrierung und Freischaltung
Geschäftskunden registrieren sich mit Firmendaten und UID-Nummer. Bestandskunden werden ihrer Kundennummer zugeordnet und freigeschaltet.
03
Schnell bestellen
Per Artikelnummer, aus einer Bestellvorlage oder aus früheren Bestellungen. Der Kunde sieht seinen Preis und die Verfügbarkeit.
04
Freigabe beim Kunden
Mitarbeiter des Kunden bestellen, ab einem festgelegten Betrag gibt eine berechtigte Person frei.
05
Auftrag im ERP
Die Bestellung entsteht automatisch als Auftrag mit Kundennummer, Konditionen und Lieferadresse. Niemand tippt ab.
06
Rechnung und Status
Auftragsbestätigung per E-Mail, Kauf auf Rechnung, Lieferstatus und Rechnungen im Kundenkonto.
Was ein B2B-Shop für Geschäftskunden können muss
Jeder Kunde sieht nach dem Login seine Preise, Rabatte und Staffeln aus dem ERP. Warenkorb, Auftragsbestätigung und Rechnung zeigen denselben Betrag.
Wer seine Artikelnummern kennt, tippt sie mit der Menge ein oder lädt eine Liste hoch, statt durch Kategorien zu klicken.
Wiederkehrende Bestellungen speichert der Kunde als Vorlage. Frühere Bestellungen lassen sich mit einem Klick wiederholen.
Pro Kundenfirma bestellen mehrere Personen mit eigenem Login. Ab einem festgelegten Betrag gibt eine berechtigte Person frei. Lieferadressen pro Filiale oder Baustelle sind hinterlegt.
Bestandskunden bestellen auf Rechnung, Neukunden zahlen zum Beispiel per Karte oder TWINT. Die Rechnung kommt wie gewohnt aus dem ERP, auf Wunsch als QR-Rechnung.
Was kostet ein B2B-Shop und ab wann lohnt er sich?
Ein B2B-Shop mit Kundenpreisen und ERP-Anbindung kostet CHF 30'000 bis 180'000 und ist in 3 bis 8 Monaten live. Ein einfacher Shop mit Standardprodukten ist mit Shopify oder WooCommerce ab rund CHF 12'000 möglich. Für Wartung und Betrieb kommen pro Jahr 15 bis 20 Prozent der Projektkosten dazu.
Ob sich das rechnet, hängt vor allem an der Zahl der Bestellungen, die Ihr Innendienst heute erfasst. Wir rechnen mit 8 Minuten pro Bestellung, CHF 70 pro Stunde intern und Wartung von 15 Prozent der Projektkosten pro Jahr. Ausserdem nehmen wir an, dass nur 60 Prozent der Bestellungen über den Shop kommen, weil nicht jeder Kunde umstellt. Das sind Annahmen. Im Rechner auf dieser Seite setzen Sie Ihre eigenen Werte ein.
Projektkosten und jährliche Ersparnis im Vergleich
+Werte als Tabelle anzeigen
| Wert | Projektkosten | Ersparnis pro Jahr nach Wartung |
|---|---|---|
| 500 Bestellungen, Kundenpreise | CHF 60'000 | CHF 24'600 |
| 1'000 Bestellungen, Freigaben, Lager | CHF 150'000 | CHF 44'700 |
| 100 Bestellungen pro Monat | CHF 30'000 | CHF 2'200 |
Mittleres Volumen: 500 Bestellungen zu je 8 Minuten ergeben rund 67 Stunden im Monat. Kommen 60 Prozent über den Shop, sparen Sie 480 Stunden oder CHF 33'600 pro Jahr. Nach CHF 9'000 Wartung bleiben rund CHF 24'600. Ein Shop für CHF 60'000 ist nach knapp zweieinhalb Jahren bezahlt.
Grösserer Betrieb: 1'000 Bestellungen im Monat, dazu Freigaben, mehrere Lager und Varianten. Bei CHF 150'000 Projektkosten und CHF 22'500 Wartung bleiben rund CHF 44'700 pro Jahr. Die Rechnung geht nach gut drei Jahren auf.
Kleines Volumen: 100 Bestellungen im Monat sparen rund CHF 6'700 pro Jahr, nach Wartung bleiben rund CHF 2'200. Ein B2B-Shop für CHF 30'000 rechnet sich erst nach über 13 Jahren. Hier reicht ein Standardshop.
Nicht eingerechnet sind Bestellungen ausserhalb der Bürozeiten und weniger Fehler beim Abtippen.
B2C-Shop erweitern oder eigener B2B-Shop?
Den bestehenden Shop erweitern reicht, wenn
- Geschäftskunden einen pauschalen Rabatt oder wenige Preisgruppen erhalten.
- Ihre Shop-Plattform B2B-Funktionen bietet, die Ihre Fälle abdecken.
- Pro Kundenfirma eine Person bestellt, ohne Freigaben.
- Privat- und Geschäftskunden dasselbe Sortiment auf demselben Weg kaufen.
Ein eigener B2B-Shop lohnt sich, wenn
- Kundenpreise, Staffeln und Rahmenverträge aus dem ERP genau stimmen müssen.
- Geschäftskunden ein anderes Sortiment, andere Einheiten oder Verpackungsmengen sehen.
- Bestellen schnell gehen muss: per Artikelnummer, aus Vorlagen oder vom Handy auf der Baustelle.
- Erweiterungen im bestehenden Shop schon heute an ihre Grenzen stossen.
Projektablauf: In 3 bis 8 Monaten zum Bestellportal
Woche 1 bis 3
Vorstudie mit Kostendach
Preislogik, Kundengruppen, Freigaben, ERP-Zugang und Shop-Plattform klären. Festpreis CHF 4'000 bis 9'000.
ab Monat 1
Daten und ERP-Zugang
Kundenpreise, Artikeldaten und Bilder prüfen. Ihr ERP-Partner richtet Zugang und Testumgebung ein.
ab Monat 2
Umsetzung in Etappen
Zuerst Sortiment und Kundenpreise, dann Bestellungen ins ERP, danach Freigaben und Vorlagen.
vor dem Start
Pilot mit Stammkunden
Ausgewählte Kunden bestellen echt, Ihr Team prüft Preise und Aufträge im ERP.
Monat 3 bis 8
Go-live
Die Kunden werden schrittweise eingeladen.
danach
Betrieb und Wartung
15 bis 20 Prozent der Projektkosten pro Jahr.
Was Sie vor dem Projekt vorbereiten
Kundenpreise sauber im ERP
Der Shop zeigt, was im ERP steht. Sonderpreise in Excel-Listen oder im Kopf des Aussendiensts gehören vorher ins ERP. Vergleichen Sie stichprobenweise Preise im ERP mit den letzten Rechnungen.
Artikeldaten und Bilder
Jeder Artikel braucht eine eindeutige Nummer, eine verständliche Bezeichnung, Einheit, Verpackungsmenge und ein einheitliches Bild. Liegen die Bilder im ERP, übernimmt der Shop sie automatisch, wie im Projekt für Bandex.
Kunden und Besteller
Legen Sie fest, welche Kunden zuerst bestellen und wer bei ihnen freigibt. Bereinigen Sie doppelte Kunden und alte Lieferadressen.
Zugang beim ERP-Partner
Ihr ERP-Partner richtet einen technischen Benutzer und eine Testumgebung ein und verrechnet das separat. Klären Sie früh, wie viel Vorlauf er braucht.
Integrationen
Welche Systeme angebunden werden
Kundenpreise, Artikel und Bestände führt das ERP, der Shop übernimmt sie automatisch. Auch SAP Business One und Business Central binden wir über ihre Schnittstellen an. Im Referenzprojekt Bandex hängt der Shop an SAP.
- ERP und Buchhaltung
- Abacus
- bexio
- Odoo
- Bank und Zahlungsverkehr
- QR-Rechnung
- Shop und PIM
- Medusa
- Shopify
- WooCommerce
Abgrenzung
Standardsoftware oder massgeschneidert?
Standardsoftware genügt, wenn
- Sie verkaufen Standardartikel, Geschäftskunden erhalten wenige feste Preisgruppen.
- Pro Kundenfirma bestellt eine Person, Freigaben braucht es nicht.
- Ihr Innendienst erfasst weniger als rund 100 Bestellungen pro Monat.
Fertige Produkte für diesen Fall: Shopify und WooCommerce bieten B2B-Funktionen je nach Tarif oder über Erweiterungen. Dazu kommen fertige Konnektoren der ERP-Hersteller und Integrationsplattformen wie Zapier oder Make.
Massgeschneidert lohnt sich, wenn
- Jeder Kunde hat eigene Preise, Staffeln oder Rahmenverträge, die im ERP gepflegt sind.
- Mehrere Personen pro Kundenfirma bestellen, mit Rollen und Freigaben ab einem Betrag.
- Kunden bestellen per Artikelnummer, aus Vorlagen oder für mehrere Lieferadressen.
- Privat- und Geschäftskunden brauchen getrennte Preise, Zahlungsarten und Abläufe.
Aufwand
Preisrahmen und Dauer
- Preisrahmen
- CHF 30'000 bis 180'000
- Dauer
- 3 bis 8 Monate
Unverbindlicher Richtwert, exkl. MWST.
Was den Aufwand bestimmt
Am unteren Ende liegt ein Shop mit Kundenpreisen und Bestellungen ins ERP für ein überschaubares Sortiment. Freigaben, mehrere Lager, Varianten oder ein Konfigurator führen nach oben. Ein einfacher Shop mit Standardprodukten ist mit Shopify oder WooCommerce ab rund CHF 12'000 möglich.
Verbindlich wird der Preis nach der Vorstudie zum Festpreis.
Ihr Fall in Zahlen
- Stunden pro Jahr gebunden
- 800
- Kosten pro Jahr heute
- CHF 56'000
- Mögliche Einsparung pro Jahr
- CHF 33'600
480 Stunden frei für andere Aufgaben
Überschlagsrechnung mit Ihren Angaben. Kein Angebot.
B2B-Shop mit Kundenpreisen und ERP-Anbindung
Häufige Fragen
Medusa, Shopify oder WooCommerce: Was empfehlen Sie?
Für einen Shop mit Standardprodukten und Standardpreisen reicht Shopify oder WooCommerce. Medusa empfehlen wir, wenn kundenindividuelle Preise, konfigurierbare Produkte, Freigabeprozesse oder eine enge ERP-Anbindung gefragt sind. Die Entscheidung treffen wir in der Vorstudie anhand Ihrer Anforderungen.
Reicht Zapier oder ein fertiger Konnektor für die Shop-ERP-Anbindung?
Ja, wenn es für Ihre Kombination aus Shop und ERP einen erprobten Konnektor gibt, Sie zu Listenpreisen verkaufen und nur wenige Bestellungen pro Tag haben. Die Abos von Integrationsplattformen beginnen bei rund USD 20 pro Monat, dazu kommt die Einrichtung. Sobald Kundenpreise, Varianten oder mehrere Lager im Spiel sind, ist eine eigene Schnittstelle die robustere Lösung.
Wann raten Sie von Individualsoftware ab?
Immer dann, wenn ein Standardprodukt den Fall zu 80 Prozent abdeckt und der Rest kein Wettbewerbsvorteil ist. Für Buchhaltung, einfache Terminbuchung oder einen kleinen Shop gibt es gute fertige Lösungen. Wir sagen Ihnen das im Erstgespräch. Massgeschneidert lohnt sich dort, wo mehrere Systeme zusammenspielen müssen oder Ihr Ablauf von der Norm abweicht.
Sprechen wir über Ihren Fall.
20 Minuten genügen, um zu klären, ob sich eine eigene Lösung für Sie lohnt.