Mittwoch, 12. Juni 2024
Was ist ein CMS? Ein Leitfaden für Unternehmen


In der heutigen digitalen Welt ist eine professionelle Website für Unternehmen unerlässlich. Doch nicht jeder möchte oder kann eine Website von Grund auf programmieren. Hier kommt ein Content-Management-System (CMS) ins Spiel.
Ein CMS erleichtert die Verwaltung und Pflege einer Website erheblich. Es ermöglicht, Inhalte wie Texte, Bilder oder Videos ohne Programmierkenntnisse zu erstellen und zu bearbeiten. Doch nicht jedes CMS ist gleich – es gibt unterschiedliche Systeme mit eigenen Stärken und Schwächen. In diesem Beitrag erklären wir, was ein CMS ist, wie es funktioniert und welches System sich für welchen Einsatzzweck eignet.
Übrigens: Wer eine neue Website plant oder sein aktuelles System modernisieren möchte, kann sich bei uns beraten lassen. Wir helfen nicht nur bei der Auswahl des passenden CMS, sondern setzen die Website auch individuell um.
Wie funktioniert ein CMS?
Ein Content-Management-System trennt die technischen Aspekte einer Website von deren Inhalten. Das bedeutet, dass Texte, Bilder oder Videos über eine grafische Oberfläche gepflegt werden können, ohne dass der zugrunde liegende Code geändert werden muss.
Ein klassisches CMS besteht aus zwei Hauptkomponenten:
- Das Backend – Hier werden Inhalte erstellt, bearbeitet und organisiert. Benutzer melden sich mit einem Login an und können je nach Berechtigung Inhalte verwalten.
- Das Frontend – Das ist die eigentliche Website, die Besucher sehen. Alle im Backend erstellten Inhalte werden hier in einer strukturierten Form ausgegeben.
Die meisten CMS bieten eine Datenbank, in der alle Inhalte gespeichert werden, sowie ein Template-System, das das Design der Website bestimmt. Änderungen an den Inhalten wirken sich direkt auf die Website aus, ohne dass die Grundstruktur verändert werden muss.
Welche Vorteile bietet ein CMS?
Ein CMS erleichtert Unternehmen die Verwaltung ihrer Website erheblich. Hier sind die wichtigsten Vorteile:
- Einfache Bedienung: Inhalte lassen sich ohne technisches Wissen erstellen und bearbeiten.
- Flexibilität: Neue Seiten, Blogbeiträge oder Medien können jederzeit hinzugefügt werden.
- Mehrere Benutzer: Verschiedene Mitarbeiter können mit unterschiedlichen Rechten an der Website arbeiten.
- Design-Anpassungen: Das Layout kann über Templates oder Themes geändert werden, ohne den Inhalt zu beeinflussen.
- SEO-Optimierung: Viele CMS bieten integrierte SEO-Funktionen, um die Sichtbarkeit in Suchmaschinen zu verbessern.
Doch nicht jedes CMS ist für jede Anforderung geeignet. Je nach Unternehmen und Projekt gibt es verschiedene Lösungen, die besser oder schlechter passen.
Welche Arten von CMS gibt es?
Grundsätzlich lassen sich CMS in drei Kategorien unterteilen: Klassische CMS, Headless CMS und Website-Baukästen.
1. Klassische CMS – die Alleskönner
Bei klassischen CMS sind Inhalte, Design und Backend eng miteinander verknüpft. Diese Systeme eignen sich besonders für Unternehmenswebsites, Blogs oder kleinere E-Commerce-Projekte.
Beispiele:
- WordPress: Das meistgenutzte CMS der Welt, bekannt für seine einfache Bedienung und große Plugin-Vielfalt.
- Joomla: Ein etwas komplexeres CMS mit umfangreichen Funktionen für größere Websites.
- Drupal: Ein flexibles System für anspruchsvolle und skalierbare Webprojekte.
Diese CMS bieten eine grafische Oberfläche, über die Inhalte verwaltet werden können. Sie sind ideal für Unternehmen, die eine klassische Website mit regelmäßig aktualisierten Inhalten benötigen.
2. Headless CMS – maximale Flexibilität für moderne Webanwendungen
Ein Headless CMS speichert Inhalte unabhängig vom Frontend und liefert sie über eine API aus. Das bedeutet, dass die Inhalte nicht nur auf einer Website, sondern auch in Apps oder anderen digitalen Plattformen genutzt werden können.
Beispiele:
- Payload CMS: Ein modernes, auf Entwickler ausgerichtetes CMS mit hoher Performance.
- Strapi: Ein beliebtes Open-Source-Headless-CMS mit einfacher API-Anbindung.
- Contentful: Ein professionelles, cloudbasiertes CMS für große Unternehmen.
Headless CMS sind besonders für Next.js-, React- oder Vue.js-Projekte geeignet, da sie Inhalte unabhängig vom Frontend bereitstellen. Sie bieten maximale Flexibilität, erfordern jedoch technisches Know-how bei der Umsetzung.
3. Website-Baukästen – einfach, aber eingeschränkt
Website-Baukästen sind die einfachste Lösung für kleine Unternehmen oder Selbstständige, die schnell eine Website benötigen. Allerdings sind sie in Design und Funktionalität oft eingeschränkt.
Beispiele:
- Wix: Einfach zu bedienen, aber wenig flexibel.
- Squarespace: Ästhetisch ansprechend, jedoch mit begrenzten Anpassungsmöglichkeiten.
- Shopify: Speziell für E-Commerce ausgelegt, aber weniger geeignet für komplexe Unternehmenswebsites.
Diese Systeme sind ideal für einfache Websites, haben aber oft eingeschränkte SEO- und Performance-Optionen. Für Unternehmen mit professionellen Ansprüchen ist ein klassisches oder Headless CMS meist die bessere Wahl.
Welches CMS ist das richtige für mein Unternehmen?
Die Wahl des richtigen CMS hängt stark von den individuellen Anforderungen ab. Hier sind einige typische Szenarien und die passenden Lösungen:
- Unternehmenswebsite mit regelmäßig neuen Inhalten: WordPress oder Joomla
- Blog oder Newsportal: WordPress mit optimiertem Theme
- E-Commerce mit flexiblen Funktionen: Shopify für einfache Shops, WooCommerce (auf WordPress-Basis) für mehr Kontrolle
- Web-App mit hoher Performance: Next.js mit einem Headless CMS wie Payload oder Strapi
- Einfache One-Page-Websites oder Landingpages: Wix oder Squarespace
Jedes System hat seine Vor- und Nachteile. Deshalb bieten wir eine individuelle Beratung, um die beste Lösung für jedes Unternehmen zu finden.
Warum professionelle Unterstützung sinnvoll ist
Ein CMS erleichtert die Verwaltung einer Website, doch die richtige Einrichtung, Sicherheit und Performance-Optimierung erfordern Fachwissen. Viele Unternehmen setzen zunächst auf eine einfache Lösung und stoßen dann an ihre Grenzen – sei es durch schlechte Ladezeiten, mangelnde SEO-Optimierung oder unflexible Designstrukturen.
Wir helfen Unternehmen dabei, das passende CMS auszuwählen, es optimal einzurichten und langfristig zu betreuen. Egal, ob es um eine neue Website, eine Migration von einem alten System oder eine Performance-Optimierung geht – wir sorgen dafür, dass das CMS nicht nur funktioniert, sondern wirklich zum Unternehmen passt.
Fazit: Ein CMS ist der Schlüssel zu einer erfolgreichen Website
Ein gutes Content-Management-System erleichtert die Arbeit mit der Website enorm. Doch nicht jedes CMS ist für jede Aufgabe geeignet. Klassische CMS wie WordPress sind ideal für Blogs und Unternehmensseiten, während Headless CMS maximale Flexibilität bieten. Website-Baukästen sind zwar einfach, aber oft nicht leistungsstark genug für professionelle Ansprüche.
Deshalb ist es wichtig, vorab genau zu überlegen, welche Anforderungen die Website erfüllen soll. Eine gut geplante und professionell umgesetzte Website spart langfristig Zeit und Kosten – und sorgt dafür, dass das Unternehmen online erfolgreich aufgestellt ist. Wer unsicher ist, welches System das richtige ist, kann sich gerne beraten lassen. Wir helfen dabei, die optimale Lösung zu finden und die Website so aufzubauen, dass sie langfristig erfolgreich ist.